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ich hab den blog mal wieder aufgefrischt, überarbeitet und werde versuchen wieder regelmässig zu bloggen.

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Dingo e.V // ModBlog
so soll es sein !

Guck mal auf:

 http://www.veganissimo.vegan.de

Ich hab mir mal die Freiheit genommen von Peta2.de die " Zehn Gründe Vegan zu werden" zu klauen..

10 gute Gründe, dich vegan zu ernähren!

Über folgendes solltet Ihr Euch keine Illusionen machen: Die Massentierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, aber auch an Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren, und das bei minimaler Platzanforderung. Kühe, Kälber, Hühner und andere Tiere werden in kleinen Käfigen oder Ställen gehalten, oft so beengt, daß sie sich nicht einmal umdrehen können.

Damit sich unter den Tieren in der Intensivhaltung in ihrer Beengtheit keine Krankheiten verbreiten, werden die Tiere mit enormen Mengen an Pestiziden und Antibiotika gefüttert.

Vier "Legehennen" werden in einem Drahtkäfig von 40 x 45 cm Bodenfläche gehalten, die Käfige oft in vielen Reihen übereinander gestapelt. Fließbänder bringen Futter und Wasser und transportieren Eier und Exkremente ab. Da die Hennen so extrem beengt sind, hält man sie im Halbdunkeln und schneidet ihnen ohne Betäubung die Schnabelspitzen ab, damit sie sich nicht gegenseitig zu Tode picken. Der Maschendraht der Käfige schrabbt ihre Federn ab, scheuert ihnen die Haut auf und verkrüppelt ihre Füße. Etwa 4-6 % der deutschen Hennen, die unter diesen Bedingungen gehalten werden, sterben innerhalb von 12 Monaten an Stress oder einer Erkrankung. Im Alter von ein bis zwei Jahren läßt ihre Eierproduktion aufgrund der extremen Ausbeutung ihres Körpers nach und sie werden geschlachtet. (Die natürliche Lebenserwartung einer Henne beträgt 15-20 Jahre). Von den 44 Millionen in Deutschland gehaltenen "Legehennen" werden immer noch etwa 95% in Käfigbatterien gehalten.

Kühe machen es wie Menschen: Sie geben nur Milch, wenn sie geboren haben, und dann, um ihr Junges zu ernähren. Deshalb werden Milchkühe jedes Jahr geschwängert und ihr Kalb wird ihnen nach der Geburt weggenommen. Durch Züchtung und andere Manipulationen geben Milchkühe heutzutage bis zu zehn Mal so viel Milch wie noch vor 25 Jahren, mit der Folge, dass sich ihre Euter auf schmerzhafte und unnatürliche Weise vergrößern. Bio-Kühen geht es nicht besser: Ihnen darf der Landwirt keine Antibiotika geben; somit sind ihre Euter oft permanent entzündet. Die intensive Milchproduktion entzieht ihren Knochen Kalzium; ihr Leben verbringen sie eingepfercht, kaum bewegungsfähig auf hartem Betonboden. Wenn die ausgemergelte und oft verkrüppelte Kuh schließlich nicht mehr profitabel Milch produziert, wird sie zum Schlachter transportiert und landet im Supermarktregal zum Verzehr.



In den seltensten Fällen werden Tiere dort aufgezogen, wo sie geboren, oder dort geschlachtet, wo sie aufgezogen werden. In der modernen Intensivhaltung sind auch lebende Tiere nichts weiter als Ware - und so werden sie gehalten und so werden sie auch transportiert: zusammengepfercht, übereinandergestapelt auf engstem Raum, fahren Millionen von Tieren mitunter tagelang, auch über die Grenzen der EU hinaus, auf den Ladeflächen von LKW, Schiffen oder anderen Transportmitteln, oft ohne Futter oder Wasser. Die vorgeschriebenen Richtlinien für die Höchsttransportdauer können dabei je nach den Umständen praktisch unbegrenzt gedehnt werden. Im Sommer kollabieren viele Tiere in der Hitze - im Winter kann es passieren, dass Tiere an den Gittern festfrieren, bis sie sich selbst losreißen oder die Fahrer das für sie erledigen. Kühe, die zu schwach oder verletzt sind, um selbst zu laufen, werden mit Seilen an einem oder mehreren Beinen hochzerrt und die letzten Meter zum Schlachtband gehievt. Wenn verängstigte Tiere die Ladefläche nicht verlassen wollen, werden sie oft mit Elektroschocks gezwungen, sich zu bewegen.

Ein solches Schicksal blüht allen Tieren früher oder später mindestens einmal - ob es Tiere sind, die um ihres Fleisches willen gezüchtet wurden, oder jene, die ein Leben in der Produktion verbracht haben: für Milch, für Käse oder für Eier. Ob ihre Produkte im Supermarktregal landen, oder im Bioladen.



Küken sexen - klingt gruselig; ist gruselig. Dahinter verbirgt sich nämlich die gängige Praxis Küken, die zum Eier legen gezüchtet werden, nach ihrem Geschlecht auszusortieren. In der Zucht für die Eierproduktion sind männliche Küken, ähnlich wie männliche Kälber in der Milchproduktion, ein unerwünschtes Nebenprodukt. Da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen von Hühnern gibt, welche darauf angelegt sind, innerhalb kürzester Zeit besonders viel an Körpermasse zuzulegen, sind männliche Küken in der Legehennenzucht unprofitabel und müssen selektiert werden.

Diese Selektion findet in der Regel am Fließband und von Hand ab. Die aussortierten männlichen Küken werden abtransportiert und dann vergast oder zerhäkselt - ebenso alle Küken, die nicht rechzeitig innerhalb eines gegebenen, von der Wirtschaftlichkeit abhängigen Zeitfensters schlüpfen - weiblich, wie männlich. 45 Millionen Küken sterben so allein in Deutschland jedes Jahr als Nebenprodukt der Eierindustrie.



Wusstest Du noch nicht? Gut, dass Du das hier liest: Für die Herstellung von Hart- und Schnittkäse wird als Gerinnungsmittel Lab benötigt; das ist ein Enzymgemisch, das aus den Mägen besonders jung geschlachteter Kälber gewonnen wird - besonders jung deshalb, da dieses Enzym eigentlich dafür da ist, dem Kalb bei der Verdauung der Muttermilch zu helfen und die Produktion des Labgemischs mit dem Heranwachsen abnimmt. Für gewöhnlich werden dafür männliche Kälber genommen - die "Nebenprodukte" der Milchindustrie. Da Kühe nur Milch geben, wenn sie geboren haben, müssen sie jährlich geschwängert werden. Die weiblichen Kälber finden großgezogen selbst profitable Verwendung als Milchkühe - die männlichen jedoch werden meist früh geschlachtet und landen als Kalbsfleisch auf den Tellern der Menschen, unabhängig davon ob Bestandteile ihres Magens für die Käseherstellung verwendet wurde oder nicht.

Es ist möglich, Käse auch ohne Labmagen herzustellen. Allerdings sorgt die enge Verbindung zwischen der Milch-, Kalbfleisch- und Lederindustrie dafür, dass die Verwendung von Teilen des Kalbes für die Käseherstellung billiger ist, als die von nicht-tierischen Alternativen. Lab nicht deklarierungspflichtig - somit steht es nicht in der Zutatenliste des Produkts.



Kennst Du jemanden, der 17 Teller Nudeln aus dem Kühlschrank holen, 16 Teller davon in den Müll werfen und nur einen essen würde? Hoffentlich nicht! Aber wenn Du Fleisch oder Tierprodukte isst, passiert genau das: eine Verschwendung von Ressourcen und Verschmutzung der Umwelt in ganz großem Stil.

Fakt ist: Die Nutztierindustrie verursacht mit 18 % mehr Emissionen als der globale Verkehr: Sie trägt einen Anteil von 37% der globalen Methan Emissionen, 9% des Treibhausgases CO2 und 65% von Stickoxid - einem Gas das ein 300-fach größeres Potential zur globalen Erwärmung hat, als CO2.

Fakt ist: Ungefähr 70% des weltweiten Getreideanbaus geht in die Fütterung der Tiere in der Landwirtschaft.

Fakt ist: Jede Minute wird die Fläche von ungefähr sieben Fußballfeldern planiert, um mehr Raum für bewirtschaftete Tiere zu schaffen.

Fakt ist: Etwa 70% des amazonischen Regenwaldes sind zu bereits gerodet oder niedergebrannt worden, um Weidefläche für Tiere zu gewinnen.

Fakt ist: Ein Drittel aller fossilen Energien werden verwendet um Nutztiere zu züchten.

Fakt ist: 70% aller Trinkwasserressourcen gehen in die Landwirtschaft. Eine omnivore Ernährungsweise erfordert ungefähr 15.000 Liter täglich, eine vegetarische 4.500 Liter und eine vegane ca. 1.100 Liter.

Fakt ist: In den U.S. of A. produzieren Nutztiere 130 Mal mehr Exkremente als die menschlichen Einwohner.

Fakt ist: Pestizide, Dünger und andere in der Landwirtschaft und Nutztierindustrie eingesetzte Mittel verschmutzen Grundwasser, Böden und die Luft.

Du benutzt Energiesparlampen, fährst kurze Strecken mit dem Fahrrad, statt mit dem Auto und Dein Kühlschrank hat Energieeffizienz Klasse A? Oft sind keine gravierenden Umstellungen nötig, um Verantwortung und Nachhaltigkeit im Alltag einzubauen.
Vegan leben ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz.



Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren. Der Grund ist genauso einfach wie dramatisch: Die Diskrepanz zwischen dem Wert an Energie, den wir in Getreideform an die Tiere verfüttern und dem Wert an Energie, den wir von den Tieren in Form von ihrem Fleisch und ihrer Produkte gewinnen, ist enorm.
So könnte man mit Sojabohnen, die auf einem Hektar Land (das ist die Fläche von etwa anderthalb Fußballfeldern) 5.000 Menschen ernähren, wenn die Sojabohnen direkt als menschliche Nahrungsmittel genutzt würden. Verfüttert man die Ernte dieser Fläche jedoch erst an Tiere, kann man von diesen Tieren nur noch 191 Menschen ernähren. Ungefähr kann man sagen, dass man für ein Kilogramm essbares Fleisch etwa 16 Kilogramm Getreide aufbringen muss.

Wenn jeder auf der Erde 25 Prozent seiner Kalorien aus tierischem Ursprung bezieht, könnten insgesamt nur 3,2 Milliarden Menschen ernährt werden. Senkt man diesen Anteil auf 15 Prozent, steigt die Zahl auf 4,2 Milliarden. Würden alle vegan leben, gäbe es mehr als genug Lebensmittel für die gesamte Weltbevölkerung - mehr als 6,3 Milliarden Menschen. Das WorldWatch Institute bringt dies auf den Punkt: "Fleischverzehr ist ein ineffizienter Nutzen des Getreides - das Getreide wird effizienter genutzt, wenn die Menschen es verzehren. Wachsende Fleischerträge können nur erzielt werden, indem mehr Tieren mehr Getreide verfüttert wird, was zu einem Konkurrenzkampf um Getreide zwischen der zunehmenden Zahl an Fleischessern und den Armen dieser Welt führt."

So kam es 1984 zur Hungersnot in Äthiopien, nicht, weil die äthiopische Landwirtschaft keine Lebensmittel produzierte - ganz im Gegenteil: Während der Krise, die zehntausenden Menschen das Leben kostete, importierten europäische Staaten aus dem verarmten Land Getreide, um damit davon Hühner, Schweine und Kühe in Europa zu füttern. Wäre das Getreide dazu verwendet worden, die äthiopische Bevölkerung zu ernähren, die es angebaut hat, hätte die Hungersnot gelindert, wenn nicht gar abgewendet werden können.

Und so sieht's aus: Wenn man all das kultivierbare Land auf der Erde gleichmäßig aufteilen würde, käme jeder Mensch auf 2.700m²: das ist nicht annähernd genug für die Ernährung eines durchschnittlichen Fleischessers, denn die benötigt 13.000m² - die eines Veganers nur 700m².



Wer kennt die Vorurteile nicht: Veganer haben Mangelerscheinungen, sind dürr, blass und ganz kraftlos. Ist ja auch nicht weiter verwunderlich ist, da diese crazy Ökos ja nur Körner und Salat essen dürfen.

Zeit mit diesen Vorurteilen aufzuräumen!
So stellen die American Dietic Association (das weltweit größte Institut für Ernährung) & die Dietitians of Canada in einer gemeinsamen Studie fest, dass "Well-planned vegan and other types of vegetarian diets are appropriate for all stages of the life cycle, including during pregnancy, lactation, infancy, childhood and adolescence." (Eine gut geplante vegane oder andere Form von vegetarischer Ernährung ist für alle Lebensphasen geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglingsalter, Kindheit und Pubertät.)

Kalzium
Milch ist wichtig für gesunde Knochen? Pustekuchen! Der Fakt, dass in den Ländern, in denen am meisten Milch konsumiert wird, auch die höchsten Raten für Osteoporose herrschen, sollte uns ein für allemal zum Umdenken bewegen. Das tierische Eiweiß, dass Omnivore und Ovo-Lacto-Vegetarier mit ihrer Ernährung zu sich nehmen, verhindert die Absorption von Kalzium im Körper. Wenn Veganer unter Umständen also weniger Kalzium zu sich nehmen als Allesesser, wirkt sich das nicht so negativ aus, da in der Regel ihr Organismus eine bessere Verwertung von Kalzium hat. Milch ist von der Natur darauf ausgerichtet, die Nährstoffe für Babys der jeweiligen Spezies abzudecken. Für erwachsene Menschen gibt es genauso wenig Anlass dafür, Kuhmilch zu trinken, wie menschliche Muttermilch oder Giraffenmilch.

Krebs
In verschiedenen Studien sind Eierstock-, Brust- und Prostatakrebs in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Milch und Milchprodukten gebracht worden. Das Risiko einer Krebserkrankung können Menschen mit einer pflanzlichen Ernährung um bis zu 40% senken. Dr. T. Colin Campbell, Leiter des bekannten "China Projekt" an der Cornell University (eine Langzeitstudie, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit untersucht) ist sogar zu dem Ergebnis gekommen, dass 80 bis 90% aller Krebserkrankungen (und Herzkreislauferkrankungen) verhindert werden könnten, indem man tierische Produkte aus seinem Speiseplan streicht.


Eiweiß
Wann und wo das Gerücht entstand, Veganer hätten Schwierigkeiten, ihren Eiweiß-Bedarf zu decken, ist weniger hinreichend erforscht, als die Erkenntnis, dass das völliger Quatsch ist. Außer Alkohol, Zucker und Fett sind fast alle Nahrungsmittel eiweißhaltig, was einen Mangel praktisch unmöglich macht.
Für die Leistungssportler unter uns könnte ein Blick auf die Seite VeganBodybuilding.com lohnen!

Herzkrankheiten
Fleisch, Eier und Milchprodukte sind reich an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Diese Substanzen verstopfen die Innenseite der Arterien, und behindern damit den Blutfluss zum Herzen - Arterienverkalkung, auch Arteriosklerose genannt. Die Folgen können Herzkrankheiten bis hin zum Herzinfarkt sein; und das betrifft nicht nur männliche, kettenrauchende Workaholics in ihren 50ern. Doch es gibt Hoffnung, denn Studien haben gezeigt, dass man mit einer rein pflanzlichen Ernährung nicht nur das Risiko solcher Erkrankungen um 30% senken kann, sondern, dass schon begonnene Schäden in den Arterien so gestoppt und sogar rückgängig gemacht werden können.


Grundsätzlich gilt, dass Veganerinnen und Veganer natürlich auf ihre Ernährung achten müssen - jedoch nicht mehr und nicht weniger als Fleischesser.
Wenn man sieht, dass im gigantischen Markt für Nahrungsergänzungsmittel nur ein Bruchteil der Präparate vegan ist, wird schnell klar, dass Mangelerscheinungen bzw. die Vorbeugung davor mitnichten lediglich ein Thema für solche Ernährungsexoten wie Veganer sind.

In der Regel genügt es, auf einen halbwegs abwechslungsreichen Speiseplan zu achten - viel Gemüse und Obst, öfter mal Vollkornprodukte statt Weißmehl, ausreichend Bewegung und wenig Fett und Alkohol, und Du bist gesundheitlich auf der sicheren Seite.
Wenn Du einen besonders stressigen Alltag oder ein unregelmäßiges Schlafverhalten hast, selten zum Kochen kommst und/oder Gemüse höchstens in Form von Tomatensauce auf der Pizza magst, dann kannst Du auf Präparate wie Vegetar Plus oder ganz normale Vitaminbrausetabletten aus der Drogerie zurück greifen - gerade im Winter oder zur Beruhigung überbesorgter Eltern vielleicht keine schlechte Idee.



Sachen gibt's: Da soll es doch tatsächlich Menschen geben, die von sich behaupten Vegetarier zu sein, jedoch Fische essen!
Wie geht dat denn?
Es stimmt: Einige Fische haben die lustigsten Farben, genau wie Blumen - das macht sie jedoch lange nicht zu Pflanzen.

Die Welternährungsorganisation FAO hat die Schätzung aufgestellt, nach der über 70% des weltweiten Fischbestandes bereits abfischt sind. Anderen Berichten zufolge werden die Meere bis zum Jahr 2048 überfischt sein, wenn sich an den Fang-Praktiken nichts ändert.

Ein ökologisches Desaster für die Meere
Moderne Fischerei hat mit der romantischen Vorstellung des Fischers in seinem kleinen Kutter nichts mehr zu tun. Heute fängt man Fische mit gigantischen Netzen - in den größten Schleppnetzen finden bis zu 16 Jumbojets Platz. Diese werden mit Gewichten, die bis zu 5t wiegen können, über den Meeresgrund gezogen und plannieren alles nieder, was sich dort befindet; mit verheerenden Folgen für das ökologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt der Meere.

Du denkst, Du bist fein raus, weil Du nur gezüchteten Fisch isst? Schlechte Nachrichten für Dich: Viele der gezüchteten Fischarten wie Garnelen und Lachse sind Fleischesser - so werden für jedes Kilogramm tellerfertigen Zuchtfisch 5 Kilogramm Meeresfische benötigt. Außerdem sind diese Aquafarmings im Grunde wenig anderes als Massentierhaltungsfabriken für Fische - mit all den negativen Erscheinungsformen für unsere Umwelt wie tonnenweise Ausscheidungen, massenweise Wasserverbrauch und Antibiotika im Futter - und nicht zu vergessen die unwürdigen Lebensbedingungen für die Fische.

Weitere Infos:
FischenTutWeh.de - Aquakultur


Fische fühlen Schmerz
Auch wenn Fische nicht so kuschelig sind, oder vor Schmerzen schreien können wie Katzen, Hunde, Vögel oder andere Tiere, können sie genau wie diese Schmerz und Angst empfinden. Wenn sie mit Netzen aus den Tiefen des Meeres gezogen werden, bewirkt die extreme Druckveränderung oft, dass sich ihre Augen aus dem Kopf drücken.

Weitere Infos:
FischenTutWeh.de - Fische fühlen Schmerz


Fischerei - Tödlich für den Beifang
Man kann es sich ja schon denken: Wenn Netze so groß sind, dass sie mehrere hundert Tonnen Fisch auf einmal fangen können, landet darin nicht nur der Fisch, den man essen kann und will. Berichten von Greenpeace zufolge sterben allein im Ärmelkanal jährlich 2.000 Delfine als Beifang. Der Tod im Netz wirkt sich zum Teil dramatisch auf die Population von Wal- und Haiarten aus. Seesterne, Kraken, Krebse aber auch Korallen werden gefangen und tot zurück ins Meer geworfen.
Fischer werfen eine Koralle, die als Beifang im Netz gelandet ist, wieder über Bord. Eine solche Koralle braucht etwa 500 Jahre um zu wachsen.



Die allermeisten Menschen sind der Ansicht, dass Tiere vor Tierquälerei geschützt werden sollten und sind gegen Massentierhaltung oder Tiertransporte. Auf das zunehmende Bewusstsein in der Bevölkerung für den Horror der Intensivtierhaltung reagieren Unternehmen, indem sie ihre Produkte mit Kennzeichnungen versehen, die beruhigende Begriffe wie "Bio", "Freilandhaltung", "artgerecht" oder "natürlich" tragen.

Diese Kennzeichnungen mögen Bilder von Tieren heraufbeschwören, die auf grünen Weiden frei herumlaufen, aber die Realität des Lebens und Sterbens dieser Tieren sieht ganz anders aus. Denn auch wenn diesen Tieren etwas mehr Bewegungsraum als in der konventionellen Nutztierwirtschaft zugestanden oder ihnen kein Tiermehl oder Antibiotikum verfüttert wird, bedeutet das noch lange kein Gewinn an Lebensqualität. Und auch das Ende des Lebens an der Melkmaschine oder in der Eierproduktion bestimmt der Profit: Gibt eine Bio-Kuh nicht mehr genug Milch oder ein Bio-Huhn genügend Eier um sich wirtschaftlich zu rechnen, wird es zum Schlachter transportiert. Hühner können in der Natur ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen - als Legehuhn wird es jedoch nicht älter als zwei Jahre.

Und an dieser Stelle ist es auch an der Zeit, mit der Vorstellung von humanen Schlachthöfen aufzuräumen. Tatsächlich werden Tiere aus Bio- oder Freilandhaltung zu denselben Schlachthöfen gekarrt, in denen auch Tiere aus der Intensivtierhaltung getötet werden. Und in folgender Hinsicht sollte man sich keine Illusion machen: Ein gewaltloses Töten kann es nicht geben und geschieht notwendigerweise gegen den Willen eines jeden Tieres. Die Vorstellung eines humanen Schlachtens ist, als würde man sagen, Kinder schlagen sei okay, aber bitte nicht ganz so fest.

Es stimmt: Es gibt diese Höfe, in denen Hühner frei im Boden scharren, in denen Kühe auf einer Wiese stehen - die industriellen Bio-Höfe, die unsere Supermärkte beliefern, produzieren jedoch in so großem Stil, dass ein solcher Luxus für die Tiere nicht möglich ist - und er ist auch nicht vorgeschrieben. Es ist an der Zeit, dass wir aufhören, uns hinter so absurden Begriffen wie "artgerechter Haltung" - denn artgerecht ist nur die Freiheit - verstecken. Denn was das Bio-Siegel nicht macht: Es befreit Tiere nicht vom Status Ware. Es erlaubt Tieren keine Existenzberechtigung außerhalb des menschlichen Profitfensters.



Wusstest Du, dass wenn man Puten einen Apfel in die Runde wirft, sie damit "Fußball" spielen?
Dass Schweine träumen und in ihrer Intelligenz vergleichbar sind mit dreijährigen Kindern und wesentlich schlauer und verspielter sind als Hunde?
Hühner schneiden in Wahrnehmungstests so gut ab wie Katzen, Hunde und sogar einige Primaten. Wenn sie sich frei bewegen dürfen, bilden sie Beziehungen und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Kühe sind sanftmütige, gefühlsbetonte, soziale Tiere mit facettenreicher Persönlichkeit, die starke Familiengefüge pflegen - wenn man sie ihr natürliches Leben führen lässt.
Primatenforscher haben bei Affen ethische Verhaltensweisen entdeckt.
Fische kommunizieren untereinander und mögen Berührungen.
Und es gibt Berichte von verliebten Meeressäugern und alkoholkranken Eseln.

Marc Bekoff erforscht seit über 30 Jahren das Verhalten der Tiere an der Universität of Colorado - er ist durch seine Arbeit Vegetarier geworden - und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Tiere in Schlachthäusern den Schmerz doppelt empfinden: Sie trauern um ihre Artgenossen und haben Angst vor ihrem eigenen Schicksal.

Zu ihrem Leidwesen unterscheiden sich Tiere vor allem in Folgendem vom Menschen: Sie können sich uns nicht mitteilen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Mensch daraus verheerende Schlüsse zieht: Mediziner waren bis vor gar nicht langer Zeit der Meinung, das menschliche Schmerzempfinden sei bei Säuglingen noch nicht ausgebildet, und verwendeten daher bei Operationen zu wenig Betäubungsmittel.

Wenn Du ein Haustier hast, dann kennst Du das sicher: Wenn ein Hund ausgeschimpft wird, dann ist er traurig und fühlt sich schlecht, wenn Du ein Pferd ausschimpfst, ist es beleidigt. Eine Katze reagiert eher trotzig und pinkelt aus Rache in Dein Zimmer. Auch innerhalb einer Spezies gibt es Unterschiede und Eigenheiten: Einige Katzen sind verschmust, andere zurückhaltend, es gibt schlauere und weniger intelligente Individuen, genauso wie liebenswürdigere und gemeinere. Genau wie Menschen werden Tiere von ihrer Umwelt geprägt und entwickeln eine entsprechende, individuelle Persönlichkeit. So sind auch psychische Krankheiten bei Tieren nicht unbekannt - bei denen, die wir "Haustiere" nennen, und bei denen, die wir als "Nutztiere" klassifiziert haben.

Der größte Unterschied zwischen Nutztieren und Haustieren besteht darin, wie wir sie behandeln. Trotz der Tatsache, dass zum Beispiel Kühe intelligente, empfindsame Geschöpfe sind, die Schmerz fühlen wie wir, werden sie in der modernen Landwirtschaft lediglich als "Wareneingang" und "Warenausgang" betrachtet.

Es wird an der Zeit, dass wir erkennen und respektieren, dass Tiere einen eigenen Lebenszweck verfolgen, nämlich den der eigenen Existenz - die nicht gekoppelt ist an unsere Bedürfnisse zu essen, zu forschen, uns zu kleiden oder unterhalten zu werden. Wo steht geschrieben, dass der Mensch das Recht hat, Tieren ein Leben aufzuzwingen, vor dem sie weglaufen würden, wenn sie könnten?

Du denkst, Du als Einzelner kannst gegen die Ausbeutung der Tiere ohnehin nichts ausrichten? Dann wusstest Du wohl noch nicht, dass Du mit einer veganen Ernährung über 100 Tieren im Jahr einen grausamen Tod ersparst.

Mach Dich nicht kleiner, als Du bist: Vegan zu leben, bedeutet nicht nur, im System von Ausbeutung und Leid nicht mehr mitzumachen, sondern einen aktiven Beitrag dazu zu leisten, die Welt Stück für Stück ein wenig besser zu machen. Jeder Einzelne von uns ist gefragt.